Dorfstelle Liebau

Am Feuerwehrheim, Sonnefeld

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Die Dorfstelle Liebau ist eine Gedenkstätte an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Sie liegt im äußersten Süden Thüringens im Landkreis Sonneberg (auf der Gemarkung der Gemeinde Föritz), nur wenige Dutzend Meter von der thüringisch-bayerischen Grenze entfernt. == Geschichte == 1317 wurde der Ort "Liebau" zum ersten Mal erwähnt. Ab 1952 lag er in der von den DDR-Behörden geschaffenen Sperrzone, die für das Dorf das Ende bedeuten sollte. Noch im selben Jahr flüchteten die Dorfbewohner geschlossen nach Bayern und kamen so einer Deportation zuvor.

Kategorie des Ortes
Denkmal
Adresse
Am Feuerwehrheim, Sonnefeld

Beschreibung

Die Dorfstelle Liebau ist eine Gedenkstätte an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Sie liegt im äußersten Süden Thüringens im Landkreis Sonneberg (auf der Gemarkung der Gemeinde Föritz), nur wenige Dutzend Meter von der thüringisch-bayerischen Grenze entfernt.

Geschichte

1317 wurde der Ort "Liebau" zum ersten Mal erwähnt. Ab 1952 lag er in der von den DDR-Behörden geschaffenen Sperrzone, die für das Dorf das Ende bedeuten sollte. Noch im selben Jahr flüchteten die Dorfbewohner geschlossen nach Bayern und kamen so einer Deportation zuvor. 1975 wurden die Häuser des Dorfes auf Befehl der SED-Regierung vollständig abgerissen. Heute erinnert eine Gedenktafel, umgeben von Feldern und einer Motocross-Übungsstrecke, an das alte Dorf.

Weitere zerstörte Orte an der DDR-Westgrenze

  • Bardowiek, Billmuthausen, Dornholz, Erlebach
  • Grabenstedt, Jahrsau, Kaulsroth, Korberoth
  • Leitenhausen, Lenschow, Neuhof, Stöckigt

Weblinks

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