Baareschesser

Fährweg, Niederlahnstein, Lahnstein

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Der Begriff Baareschesser („Baare“ altdeutsch für Toilette) entspringt einer Überlieferung aus dem Mittelalter und wird in Niederlahnstein als Bezeichnung der Einwohner verwendet. == Geschichte == Zur Reinerhaltung des Brunnenwassers brachten die Bewohner des recher Lahnufers schon im Mittelalter große Opfer. In Ermangelung von frischem Quellwasser mussten die sich mit Grundwasser versorgen und verzichteten deshalb auf die Anlage von Sickergruben. Zur Saubererhaltung des Grundwassers benutzten sie stattdessen als Toilette die „Baare“. Die „Baareschesser“ leisteten so schon vor vielen hundert Jahren einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz.

Kategorie des Ortes
Denkmal
Adresse
Fährweg, Niederlahnstein, Lahnstein

Beschreibung

Der Begriff Baareschesser („Baare“ altdeutsch für Toilette) entspringt einer Überlieferung aus dem Mittelalter und wird in Niederlahnstein als Bezeichnung der Einwohner verwendet.

Geschichte

Zur Reinerhaltung des Brunnenwassers brachten die Bewohner des recher Lahnufers schon im Mittelalter große Opfer. In Ermangelung von frischem Quellwasser mussten die sich mit Grundwasser versorgen und verzichteten deshalb auf die Anlage von Sickergruben. Zur Saubererhaltung des Grundwassers benutzten sie stattdessen als Toilette die „Baare“. Die „Baareschesser“ leisteten so schon vor vielen hundert Jahren einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz.

Tradition

Die Legende des Baareschessers ist fest in den Traditionen der Stadt Lahnstein verankert. Im Jahr 1992 wurde das offizielle Denkmal am Lahnufer in Niederlahnstein eingeweiht.

Weiterhin zählt er seit 1989 zu den höchsten karnevalistischen Würdigungen des Niederlahnsteiner Carneval Verein e.V. (NCV) und wird traditionell in der zweiten Sitzung an ein aktives Mitglied verliehen.

Einzelnachweise

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