Bismarckturm

B 300, Stadtbergen

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Der Augsburger Bismarckturm steht auf dem Steppacher Berg in Steppach (Neusäß) an der B 10 bzw. B 300 (Landkreis Augsburg, Bayern). Bismarck-Denkmäler wurden seit 1868 zu Ehren des 1890 entlassenen ersten deutschen Reichskanzlers Fürst Otto von Bismarck an vielen Orten des damaligen Deutschlands, in den ehemaligen Kolonien sowie auf allen Kontinenten errichtet. Der Augsburger Bismarckturm folgt dem Einheitsentwurf Götterdämmerung, mit dem der Architekt Wilhelm Kreis 1899, ein Jahr nach Bismarcks Tod, einen Wettbewerb der Deutschen Studentenschaft gewann. Damit ist auch dieser Turm, von individuellen Ausprägungen einmal abgesehen, praktisch baugleich mit 47 anderen Bismarcktürmen bzw.

Kategorie des Ortes
Monument
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B 300, Stadtbergen

Beschreibung

Der Augsburger Bismarckturm steht auf dem Steppacher Berg in Steppach (Neusäß) an der B 10 bzw. B 300 (Landkreis Augsburg, Bayern).

Bismarck-Denkmäler wurden seit 1868 zu Ehren des 1890 entlassenen ersten deutschen Reichskanzlers Fürst Otto von Bismarck an vielen Orten des damaligen Deutschlands, in den ehemaligen Kolonien sowie auf allen Kontinenten errichtet. Der Augsburger Bismarckturm folgt dem Einheitsentwurf Götterdämmerung, mit dem der Architekt Wilhelm Kreis 1899, ein Jahr nach Bismarcks Tod, einen Wettbewerb der Deutschen Studentenschaft gewann. Damit ist auch dieser Turm, von individuellen Ausprägungen einmal abgesehen, praktisch baugleich mit 47 anderen Bismarcktürmen bzw. Bismarcksäulen.

Der Turm steht auf Neusässer Stadtgebiet. Die Stadt Augsburg ist Eigentümerin des Turms und des umgebenden Geländes. Der Erholungsgebieteverein Augsburg e.V. ist für die Unterhaltung und Sanierung des Turms verantwortlich.

Geschichte des Turms

Die feierliche Grundsteinlegung für Schwabens einzigen Bismarckturm fand im Juli 1901 statt. Nach vier Jahren war der 20 Meter hohe Turm in Form einer wuchtigen Feuersäule aus Uracher Tuffstein fertig. Ursprünglich trug der Turm eine eiserne Flammenschale, in der bei der Einweihung am 3. September 1905 ein gewaltiges Feuer brannte. Ab 1911 wurde der Turm alljährlich zu Bismarck's Geburtstag am 1. April befeuert.

Im Zweiten Weltkrieg wurde der Bismarckturm als Luftraumbeobachtungs- und Flakturm mißbraucht. Vermutlich wurde in dieser Zeit auch die Flammenschale entfernt. Der Turm überstand den Krieg nahezu unbeschadet. Von 1939 bis 1947 und von 1957 bis 1983 war der Turm für die Öffentlichkeit geschlossen.

1981–1983 wurde der Turm komplett saniert. 2005 wurde der 100. Geburtstag des Bismarckturms in Neusäß-Steppach gefeiert.

Erwähnenswertes

Jährlich an Silvester versammeln sich viele Menschen rund um den Bismarckturm, um das neue Jahr mit Sekt und Feuerwerk und grandiosem Blick auf Augsburg zu begrüßen.

Der östliche Hang unterhalb des Turms ist als Rodelhang sehr beliebt. Seit vor vielen Jahren die Umgehungsstraße B 300 eröffnet wurde, die den Hang durchzieht, hat der Rodelhang etwa ein Drittel seiner Länge eingebüßt. Vor dem Straßenbau gab es dort sogar einen kleinen Skilift.

Der Turm ist in den Sommermonaten zu Tageszeiten begehbar.

Turm-Inschrift

Siehe auch

  • Augsburg-Bismarckviertel

Weblinks

  • Bismarckturm – (Erholungsgebieteverein Augsburg e.V.)
  • Bismarckturm Augsburg bei bismarcktuerme.de (Infos & Bilder)
  • Karte vom Bismarckturm – (BayernViewer)

Einzelnachweise

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