Schloss Ittendorf

Andreas-Strobel-Straße, Markdorf

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Die Burg Ittendorf, heute Schloss Ittendorf, ist eine abgegangene Höhenburg und ein späteres Schloss auf einer etwa 440 m ü. NN hohen Erhebung im heutigen Stadtteil Ittendorf der baden-württembergischen Kleinstadt Markdorf im Bodenseekreis. Das Schloss und die Kirche St. Martin gelten als Wahrzeichen Ittendorfs. Die vermutlich im 13.

Kategorie des Ortes
Schloss
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Andreas-Strobel-Straße, Markdorf

Beschreibung

Die Burg Ittendorf, heute Schloss Ittendorf, ist eine abgegangene Höhenburg und ein späteres Schloss auf einer etwa 440 m ü. NN hohen Erhebung im heutigen Stadtteil Ittendorf der baden-württembergischen Kleinstadt Markdorf im Bodenseekreis. Das Schloss und die Kirche St. Martin gelten als Wahrzeichen Ittendorfs.

Die vermutlich im 13. Jahrhundert erbaute Burg der Schenken von Schmalegg, einem welfisch-staufischen Ministerialengeschlecht, ist um 1260 bezeugt. 1302 kamen die Burg und das Dorf durch einen formalen Verkauf in die Lehnsabhängigkeit des Klosters Salem. Im Bauernkrieg wurde die Burg zerstört.

Das Schloss wurde vom Kloster Einsiedeln auf der Burgstelle im 17. Jahrhundert erbaut und 1671 bis 1677 als Statthalterei ausgebaut.

Das mit einer mittelalterlichen Ringmauer umgebene Schloss ist ein dreistöckiger Staffelgiebelbau, der seit der Säkularisation in wechselndem privatem Besitz ist.

Verein Badische Bauernschule

Am 22. November 1931 war die Badische Bauernschule durch mehrere Verbandszusammenschlüsse unter Lambert Schill als “Verein Badische Bauernschule” nach längerer Umbauphase im Schloss Ittendorf gegründet und in Gegenwart von Minister Andreas Hermes eingeweiht worden. Bereits 1933 wurde sie zwangsaufgelöst und nach dem Zweiten Weltkrieg in Schwerzen neu gegründet.

Literatur

  • Alois Schneider: Burgen und Befestigungen im Bodenseekreis. In: Landesdenkmalamt Baden-Württemberg (Hrsg.): Fundberichte aus Baden-Württemberg. Band 14. 1. Auflage. E. Schweizerbart'sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 1989, ISBN 3 510 49114 9, ISSN 0071-9897, S. 583–586.

Weblinks

Einzelnachweise

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