Schloss Erbach

Erbach

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Schloss Erbach steht auf einer Anhöhe unweit der Stadt Erbach im Alb-Donau-Kreis. Bei dem Bau handelt sich um ein patrizisches Renaissanceschloss, das sich heute, wie auch Schloss Warthausen, im Besitz der Freiherren von Ulm zu Erbach befindet. == Geschichte == Die heute als Schlossberg bezeichnete Anhöhe wurde bereits vor dem Schlossbau mit einer Burg bebaut, um den ehemals wichtigen Donauübergang zu sichern. Nach mehrfachen Grundstückswechseln wurde 1534 das Pfandlehen Erbach an Hans von Paumgarten aus einem Augsburger Patriziergeschlecht übertragen. Die Errichtung des heute sichtbaren Schlosses wurde 1550 von Hans Georg von Paumgarten begonnen und um 1555 vollendet.

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Schloss
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Erbach

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Beschreibung

Schloss Erbach steht auf einer Anhöhe unweit der Stadt Erbach im Alb-Donau-Kreis. Bei dem Bau handelt sich um ein patrizisches Renaissanceschloss, das sich heute, wie auch Schloss Warthausen, im Besitz der Freiherren von Ulm zu Erbach befindet.

Geschichte

Die heute als Schlossberg bezeichnete Anhöhe wurde bereits vor dem Schlossbau mit einer Burg bebaut, um den ehemals wichtigen Donauübergang zu sichern. Nach mehrfachen Grundstückswechseln wurde 1534 das Pfandlehen Erbach an Hans von Paumgarten aus einem Augsburger Patriziergeschlecht übertragen. Die Errichtung des heute sichtbaren Schlosses wurde 1550 von Hans Georg von Paumgarten begonnen und um 1555 vollendet.

1612 wurde Hans Ludwig von Ulm Lehnsherr von Erbach. Ein heute nicht mehr vorhandener Lustgarten wurde nach dem Dreißigjährigen Krieg hinzugefügt. Umbauten erfolgten ab dem 18. Jahrhundert so gut wie nicht mehr, da die Freiherren von Ulm in Günzburg wohnten, sodass die heutige äußere Erscheinungsform der Mitte des 16. Jahrhunderts entspricht.

Bauten

Das Schloss ist an die Patrizierarchitektur der Städte eng angelegt, wobei insbesondere die Staffelgiebel und Satteldächer darauf hinweisen. Der Zugang erfolgt klassisch über eine Zugbrücke mit anschließendem Torbau. Der nachfolgende Schlosshof ist von Stallungen und Wirtschaftsgebäuden umgeben. In ihm befindet sich ein Ziehbrunnen. Am Ende der großen Halle befindet sich die barocke Schlosskapelle.

Über das Treppenhaus sind mehrere Zimmer zu erreichen. Das Renaissancezimmer wurde 1884 letztmals verändert. Neben ihm sind noch das Kleine Rauchzimmer, der Maria-Theresia-Salon, der Braune Salon, der Rote Salon und ein Geistlicher Salon erwähnenswert.

Ein Teil der Räumlichkeiten wird von einem Restaurant, der Keller des Schlosses als Theater genutzt.

Siehe auch

  • Liste der Burgen und Schlösser in Baden-Württemberg

Literatur

  • Martin Kluger: Die Fugger um Augsburg, München und Ulm. Adel, Schlösser und Kirchen. 1. Auflage. Context Verlag Augsburg, Augsburg 2012, ISBN 978-3-939645-43-6. 
  • Ulrich Feldhahn: Schlösserreise Baden-Württemberg. Michael Imhof, Petersberg, 2005, ISBN 3-935590-63-6.

Weblinks

  • Website des Schlosses
  • Website des Schlosstheaters


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