Schloss Staufenberg

Schloß Staufenberg, Rittergut, Durbach

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Die Burg Staufenberg, auch Staufenburg oder Stauffenberg genannt und heute als Weingut Schloss Staufenberg bekannt, ist eine Höhenburg auf einer 383 Meter hohen Felsnase nördlich oberhalb des Ortsteils Staufenberg der Gemeinde Durbach im Ortenaukreis in Baden-Württemberg. == Geschichte == Auch wenn im Aufgehenden keine Bausubstanz aus dem 11. und 12. Jh. erhalten ist, kommen als Erbauer der Burg die zwischen 1188 und 1132 im Schenkungsbuch des hirsauischen Priorats Reichenbach und in den Gründungsnotizen des Klosters St.

Kategorie des Ortes
Schloss
Adresse
Schloß Staufenberg, Rittergut, Durbach

Beschreibung

Die Burg Staufenberg, auch Staufenburg oder Stauffenberg genannt und heute als Weingut Schloss Staufenberg bekannt, ist eine Höhenburg auf einer 383 Meter hohen Felsnase nördlich oberhalb des Ortsteils Staufenberg der Gemeinde Durbach im Ortenaukreis in Baden-Württemberg.

Geschichte

Auch wenn im Aufgehenden keine Bausubstanz aus dem 11. und 12. Jh. erhalten ist, kommen als Erbauer der Burg die zwischen 1188 und 1132 im Schenkungsbuch des hirsauischen Priorats Reichenbach und in den Gründungsnotizen des Klosters St. Georgen erwähnten Herren bzw. Grafen von Staufenberg („Stouffenberg“) oder die seit 1148 erwähnten Ministerialen der Herzöge von Zähringen in Frage. Nach 1218 kam die Burg in den Besitz verschiedener Adelsgeschlechter und wurde im Dreißigjährigen Krieg beschädigt und letztmals 1689 von französischen „Marodeuren“ geplündert. Zeitweise diente Burg Staufenberg als Ganerbenburg acht Familien als Wohnsitz.

1693 kaufte Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden-Baden die Burg. Ab 1832 wurde die Burg von den Markgrafen von Baden im Stil der Romantik zum Schloss ausgebaut und ist heute noch im Privatbesitz des Hauses Baden als „Markgräfliche Badische Weinkellerei“.

Anlage

Die Burganlage erhebt sich 10 Meter über dem Halsgraben, der heute als Parkplatz dient. Die Gebäude im hinteren, dem ältesten Teil der Anlage mit Palas, enthalten Elementen des Bergfrieds. Über die Burgschenke gelangt man zur westlichen Plattform, die heute als Terrasse dient.

Literatur

  • Heiko Wagner, Theiss-Burgenführer Oberrhein. 66 Burgen von Basel bis Karlsruhe, Stuttgart 2003, S. 140–141.
  • Max Miller, Gerhard Taddey: Handbuch der historischen Stätten Deutschland. Band 6. Baden-Württemberg. Stuttgart 1965.
  • Kurt Klein: Burgen, Schlösser und Ruinen - Zeugen der Vergangenheit im Ortenaukreis. Reiff Schwarzwaldverlag, Offenburg 1997, ISBN 3-922663-47-8, S. 13–14.
  • Eduard Heyck, Geschichte der Herzoge von Zähringen, Freiburg 1891, S. 555f.

Weblinks

  • Eintrag zu Staufenberg in der EBIDAT, der wissenschaftlichen Datenbank des Europäischen Burgeninstituts
  • Schloss Staufenberg auf badische-seiten.de
  • Schloss Staufenberg auf Schlösser und Burgen in Baden-Württemberg
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